geschichte

up Das spätere "Collegium Liborianum" wurde im Jahr 1612 auf Berufung des Fürstbischofs "Theodor von Fürstenberg" von Kapuzinermönchen gegründet und dann fast 200 Jahre als Ordenskloster betrieben. In der Zeit der Säkularisation wurde das Kloster auf Anweisung Napoleons 1811 zunächst aufgehoben und dann in dieser Funktion 1834 endgültig geschlossen. Nach dieser Zeit wurde das Haus zunächst als Heim für ältere Priester und ab 1841 auch als "Armen-Kleinkinderbewahrschule" von der bekannten "Pauline von Mallinckrodt" geführt. Im Jahr 1847 beschließt der damalige Bischof "Fritz Drepper" dann, das Liborianum in ein "Bischöfliches Knabenseminar" umzuwandeln. Von da an steht das Haus für 132 Jahre bis 1979 für die Förderung von Knaben unter dem Gesichtspunkt der Hinführung auf den Priesterberuf. In den besten Zeiten gab es etwa 180 Bewohner, die zumeist im Gymnasium Theodorianum Paderborn eine humanistisch ausgerichtete Allgemeinausbildung erhielten und zusätzlich im Hause in der theologischen Weltanschauung instruiert wurden. Mit zuletzt eher bescheidenem Erfolg, da aus dem letzten Jahrgang lediglich zwei Schüler tatsächlich Priester wurden. Seit 1979 wird das Liborianum mit weitgehend gleichem Personal als "Bildungsstätte des Erzbistums Paderborn" betrieben.

Eingang zum Liborianum